V skratke
- Ein Einzelunternehmer zahlt 15 % bis 100 000 € steuerpflichtigem Einkommen, darüber 19 bis 35 %.
- Ein Gesellschafter zahlt keine Beiträge auf den Gewinnanteil — bei höheren Gewinnen tausende Euro jährlich.
- Der Einzelunternehmer haftet mit seinem gesamten Vermögen, der Gesellschafter nur bis zur nicht eingezahlten Einlage.
- Eine allgemeingültige Grenze gibt es nicht — es entscheiden Gewinn, Risiko und Mitarbeiterzahl zusammen.
Höhere Beiträge und neue Steuerstufen verschieben den Punkt, ab dem sich eine Gesellschaft lohnt.
Die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird. Die Antwort hat sich 2026 verschoben — höhere Beiträge und neue Steuerstufen verändern den Punkt, ab dem sich eine Gesellschaft lohnt.
Besteuerung
Ein Einzelunternehmer zahlt bei steuerpflichtigem Einkommen bis 100 000 Euro einen Satz von 15 %. Darüber gilt die Staffel 19 / 25 / 30 / 35 %.
Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung zahlt Körperschaftsteuer, und der an den Gesellschafter ausgeschüttete Gewinn unterliegt zusätzlich der Quellensteuer auf Dividenden. Die Belastung ist über beide Ebenen zu rechnen.
Sozialabgaben
2026 ist das der gewichtigere Unterschied als die Steuer selbst. Der Einzelunternehmer zahlt Beiträge aus einer vom Einkommen abgeleiteten Bemessungsgrundlage, und das Minimum ist gestiegen.
Ein Gesellschafter, der sich kein Gehalt auszahlt und den Gewinn als Anteil entnimmt, zahlt darauf keine Beiträge. Bei höheren Gewinnen sind das tausende Euro jährlich — die Kehrseite ist jedoch eine niedrigere Rente und kein Krankengeld.
Haftung
Der Einzelunternehmer haftet mit seinem gesamten Vermögen einschließlich des privaten. Der Gesellschafter nur bis zur Höhe der nicht eingezahlten Einlage. In Produktion, Transport und Bauwesen ist das oft das gewichtigere Argument als die Steuerersparnis.
Kosten und Verwaltung
| Einzelunternehmen | s.r.o. | |
|---|---|---|
| Gründung | günstig | höher, mit Registereintrag |
| Buchführung | einfache | doppelte, verpflichtend |
| Jahresabschluss | einfacher | mit Anhang, öffentlich hinterlegt |
| Beendigung | Abmeldung | Liquidation, dauert Monate |
Wann der Wechsel sinnvoll ist
Eine allgemeingültige Grenze gibt es nicht. Die Überlegung lohnt sich, wenn:
- der Gewinn dauerhaft mehrere zehntausend Euro jährlich übersteigt
- die Tätigkeit ein Schadensrisiko birgt, das Sie privat nicht tragen könnten
- Mitarbeiter hinzukommen
- Geschäftspartner eine juristische Person verlangen
- Sie den Verkauf oder die Aufnahme eines Gesellschafters planen
Časté otázky
Oplatí sa mi prejsť zo živnosti na s.r.o.?
Aký je rozdiel v zdanení medzi živnosťou a s.r.o.?
Platí spoločník s.r.o. odvody?
Ako je to s ručením?
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